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HHLA und EUROGATE stärken Feederstandort Hamburg Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und EUROGATE stärken mit dem Ausbau ihrer neuen Feeder Logistik Zentrale (FLZ) für Zubringerschiffe die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens. Nach einem erfolgreichen Anlauf der FLZ will das Gemeinschaftsunternehmen nun weiter investieren und neue Kunden gewinnen. Ziel der FLZ ist es, die Abfertigung von Feederschiffen in Hamburg zu optimieren, zu beschleunigen und damit die Kosten für die Reedereien zu senken. Feederverkehre haben für den Hamburger Hafen eine große Bedeutung. So genannte Feederschiffe sammeln Container
, die Hamburg mit dem Überseeschiff etwa aus Asien oder Amerika erreichen, an den verschiedenen Terminals ein und transportieren sie weiter in die Abnehmerländer, vor allem im Ostseeraum – und umgekehrt. Mit 45 Feederdiensten verfügt Hamburg über das dichteste und leistungsfähigste Zubringer- und Verteilernetz in Nordeuropa. Der Hamburger Hafen zählt bis zu 160 Abfahrten von Feederschiffen pro Woche. „Hamburg ist der führende Feeder-Hub in Nordeuropa für den Ostseeraum“, sagte Dr. Stefan Behn, HHLA-Vorstand für das Segment Container. Aufgrund des erfolgreichen Starts mit dem ersten Kunden Unifeeder wird die FLZ weiter investieren. Auch mit den Operateuren von Binnenschiffen ist die FLZ derzeit im Gespräch, um die Anbindung dieser Verkehre an den Hamburger Hafen zu verbessern. „Die FLZ ist in der Welt einzigartig. Sie stärkt eindeutig den Feederstandort Hamburg“, sagte Bernd Bertram, Deutschlandchef der dänischen Reederei Unifeeder, die die meisten Feederverkehre für den Ostseeraum in Hamburg abwickelt. „Die Vorteile Hamburgs als Transshipment-Hub sind eine hohe Qualität und Flexibilität in der Feederschiffsabfertigung unter der Berücksichtigung der lokalen Bedingungen“, sagte Bertram. Die FLZ, die ihren Sitz am HHLA Container Terminal Tollerort (CTT) hat, steht in ständigem Kontakt zu den drei HHLA Container Terminals Altenwerder, Burchardkai und Tollerort, dem EUROGATE Container Terminal Hamburg und vier weiteren Terminals in Hamburg. Läuft ein Feederschiff den Hamburger Hafen an, organisiert die FLZ den optimalen Rundlauf an den Terminals, etwa die Anmeldung an den Liegeplätzen, mögliche Änderungen bei den Rotationen, Zubuchungen bei den Ladungen oder Abstimmungen der Arbeitsabläufe. „Wir vermeiden damit Wartezeiten und steigern die Produktivität der Feederoperateure“, sagte Goller. Der Rundlauf eines Feederschiffes, das im Hamburger Hafen Container für den Weitertransport mit einem Überseeschiff, etwa nach Asien oder Amerika, entlädt und neue Ladung beispielsweise für den Transport nach Stockholm aufnimmt, kann bis zu zwei Tage dauern. Eine Koordination durch die FLZ kann diesen Rundlauf um bis zu 30 Prozent beschleunigen. HHLA und EUROGATE haben sich frühzeitig das Ziel gesetzt, Anläufe von Zubringerschiffen im Hamburger Hafen besser zu koordinieren. Im vergangenen Jahr gründeten die beiden Terminalbetreiber schließlich ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem die HHLA mit 67 Prozent und Eurogate mit 33 Prozent beteiligt ist. Die Reederei Unifeeder ist der erste Kunde der FLZ. „Für alle Beteiligten bietet die FLZ ein großes Optimierungspotenzial beim Containerumschlag“, sagte Unifeeder- Deutschlandchef Bertram. |