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„Hamburg Summit: China meets Europe“ 2010 terminiert 2004 rief die Handelskammer Hamburg die Wirtschaftskonferenz „Hamburg Summit: China meets Europe“ ins Leben, um dem Dialog zwischen der Volksrepublik China und Europa eine Plattform zu bieten. Die Hochrangigkeit der europäischen und chinesischen Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik verlieh bereits der ersten Konferenz internationale Strahlkraft, die insbesondere durch die Teilnahme des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao beim zweiten „Hamburg Summit“ 2006 noch gesteigert wurde. Der vierte „Hamburg Summit“ wird vom 24. bis 26. November 2010 in der Handelskammer Hamburg stattfinden.
„Dreimal ist der Beginn einer Tradition. Ich hoffe ernsthaft, dass die heute anwesenden chinesischen und europäischen Gäste zur Zukunft der Tradition des „Hamburg Summit“ beitragen“, so Altbundeskanzler Helmut Schmidt bei der Eröffnung des dritten „Hamburg Summit: China meets Europe“ im September 2008. Nach bislang drei erfolgreichen China-Gipfeln wird der vierte „Hamburg Summit“ vom 24. bis 26. November 2010 in der Handelskammer Hamburg stattfinden. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise gibt Anlass zur Diskussion und stellt die westlichen Industrieländer sowie das wachstumsverwöhnte China vor großen Herausforderungen. Wie wird das zukünftige globale Wirtschaftssystem aussehen? Klar ist: Trotz seiner 1,3 Milliarden potenziellen Konsumenten kann China seine Exportausrichtung nicht durch den Binnenkonsum kompensieren. Die Binnennachfrage macht gerade mal 36 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, in den USA sind es dagegen 70 Prozent. Zwar zielt das gewaltige chinesische Konjunkturprogramm von 420 Milliarden Euro auf die Ankurbelung des heimischen Konsums durch Kaufanreize von nationalen Waren, aber mit einem „Buy China“-Protektionismus hat Peking als Mitglied der Welthandelsorganisation auf lange Sicht mehr zu verlieren als zu gewinnen. Auch in absehbarer Zukunft wird China weiterhin vom Weltkonsum und vor allem von den USA abhängig sein. Mit großer Sicherheit aber wird China, für das auch im Krisenjahr 2009 ein Wachstum von 8 Prozent realistisch scheint, seine Rolle als ‚global player’ festigen können und gestärkt aus der Krise hervorgehen. Für westliche Regierungen bedeutet dies, China weiterhin auf Augenhöhe zu begegnen und seine Integration in die Weltwirtschaft zu unterstützen. China muss im Gegenzug diese neue Rolle ausfüllen und sich aktiv integrieren.
Der „Hamburg Summit“ im Herbst 2010 wird sich vor allem mit den Folgen der Krise und den Wegen aus der Krise beschäftigen. Zusätzlich werden Panels angeboten, die sich auf wachstumsversprechende Branchen wie Forschung und Entwicklung sowie Medizintechnik konzentrieren. In rasch alternden Gesellschaften, wie es in Westeuropa, aber inzwischen auch in China der Fall ist, steigt der Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen jeder Art. In China gibt es aufgrund des noch im Aufbau befindlichen Gesundheitssystems für die Landbevölkerung enormen Nachholbedarf in der Ausstattung von Krankenhäusern, aber auch im Aufbau eines Dienstleistungssystems. Die hohen Investitionen der chinesischen Regierung im Zuge des Konjunkturprogramms tragen bereits Früchte: Importe im Bereich Medizintechnik konnten entgegen dem Trend im ersten und zweiten Quartal dieses Jahres einen zweistelligen Zuwachs aufweisen. Deutschland gilt hierbei als äußerst attraktiver Partner. Erste Gespräche zur Vorbereitung des vierten „Hamburg Summit“ wurden im April dieses Jahres in Peking geführt. Sowohl das chinesische Handelsministerium als auch das Außenministerium sicherten Unterstützung bei der Gewinnung eines hochrangigen Regierungsvertreters zu und unterstrichen die Bedeutung der Konferenz.
www.hamburg-summit.com Kontakt: HANDELSKAMMER HAMBURG Geschäftsbereich International Jens Aßmann Telefon: +49 40 361 38 - 287 Telefax: +49 40 361 38 - 494 E-Mail:
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